Ausgaben bei Medikamenten für 2010
Die Techiker Krankenkasse gab am Dienstag bekannt, dass in Deutschland im letzten Jahr für rund 34 Milliarden Euro Arzneimittel von niedergelassenen Ärzten verschrieben worden sind.
Erstattung der Kosten für Medikamente in 20111
Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muß und gesetzlich krankenversichert ist, kennt es bereits seit Jahren: Er erhält ein Medikament mit gleichem Wirkstoff von einem Pharmaunternehmen, mit dem seine Krankenkasse einen Rabattvertrag geschlossen hat. Ziel dabei ist eine Kostenreduzierung zu erreichen. Dieses hat allerdings nicht nur Vorteile sondern bringt auch diverse Probleme mit sich. So sind beispielsweise ältere Leute häufig iiritiert, wenn sich wieder Form und Farbe der Medikamente geändert hat. Dieses kann dann schnell zu Verwechselungen kommen.
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DAK-Gesundheitsreport 2009
Die DAK hat den Gesundheitsreport 2009 veröffentlicht. Danach ist der Krankenstand 2008 nur minimal gegenüber 2007 um 0,1% von 3.2% auf 3,3% gestiegen. Somit liegt der Krankenstand auch weiterhin auf einem sehr niedrigen Stand. Alamierend sei allerdings, so die DAK in einer Meldung, dass die Entwicklung der psychischen Krankheiten überproportional zugenommen hätten. Dieser sei in dem Zeitraum von 1998 - 2008 um gut 60% von 6,6% auf 10,6% angestiegen.
600 Mil. Steuer für Medikamente
Basierend auf den Daten der Bundesvereinigung Deutscher Apotheker Verbände mussten die Krankenkassen in NRW in dem Zeitraum der Monate 01-08 im Jahr 2008 ca. 660 Millionen Euro an Mehrwertsteuer mit Medikamente zahlen.
Zuzahlungsbefreiungen 2009
Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände machte gestern darauf aufmerksam, dass die Zuzahlungsbefreiungen mit Ende des Kalenderjahres 2008 auslaufen. Wir erinnern uns: Man kann sich von Zuzahlungen befreien lassen, allerdings sind vorher mindestens 2 % der Familienbruttoeinkünfte zum Lebensunterhalt (abzüglich div.Freibeträge für Familienangehörige) an Zuzahlungen zu leisten.
Rabattverträge
Die Deutsche Herzstiftung fordert heute (24.7.2008) in einer Pressemitteilung es es allen Patienten zu ermöglichen, bei ein- und demselben bewährten Präparat zu bleiben. Hindergrund dessen ist die Option der Krankenkassen mit Herstellern von Medikamenten Rabattverträge abschließen zu können um für die Versicherten günstiger Medikamente einkaufen zu können.
Keine gesetzlichen Zuzahlung
Die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen gaben heute bekannt, dass zur Zeit 9704 Präparate für die keine gesetzliche Zuzahlung notwendig ist zur Verfügung stehen.
1,4 Mrd. bei Krankenkassen gespart
Der Pro Generika e.V. berichtete in einer Meldung am 16.04.2008, dass die ges. Krankenkassen in den ersten beiden Monaten diesen Jahres bereits 1,4 Millarden Euro durch Generika gespart hätten.
