Regressforderungen von Krankenkassen
Wie die Finacial Times Deutschland am 13.02.10 berichtete müssen sich Städte und Kommunen auf eine Flut der Regressforderungen von den Krankenkassen einstellen. Diese hätten bedingt durch den Winter wesentlich mehr Rechnungen von Knochenbrüchen und Prellungen begleichen müssen.
So hätte sich nach Schätzungen der KKH-Allianz im letzten Monat die Zahl von Gatteisverletzten zum Vorjahresmonat bundesweit verdoppelt. Bei den Krankenhäusern ist sogar von einer Verdreifachung die Rede. So hat denn auch die Techniker Krankenkasse Mehrkosten von ca. 6 Mil. Euro als in sonstigen Wintern errechnet. Sollen Städte und Gemeinden mit beteiligt werden, muss ihnen eine Mitschuld nachgewiesen werden. Wie es in dem Bericht heißt, würden die Kassen bereitwillig die Prüfung und Anklage beim Vorhandensein von Zeugen oder Beweisfotos übernehmen. Genug Potential um über die Verkehrssicherungspflichten von Gemeinden vor Gericht zu streiten... (rl)
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