Das neue Jahr ...
Die düsteren Prognosen über den Gesundheitsfonds und der zukünftigen finanziellen Lage der Krankenkassen werden immer deutlicher je näher der Start des Gesundheitsfonds rückt.
So warnte denn auch Vorstandschef der Techniker Krankenkasse Klusen am Samstag in der in Ludwigshafen erscheinenden „Rheinpfalz“, dass der Gesundheitsfonds das Aus für bis zu 100 gesetzliche Krankenkassen bedeuten könne. Auch Vorsitzender des DAK-Vorstandes Herbert Rebscher prognostizierte in der „Rhein-Zeitung“, dass in Zukunft alle Kassen mittelfristig einen Zusatzbeitrag erheben müssen, da der Beitragssatz erst angehoben würde, wenn der Finanzbedarf der Kassen mindestens 2 Jahre lang nicht mehr zu 95 % decken werden könnte. Prognostiziert wurde auch schon Anfang Dezember vom Schätzerkreises der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aufgrund des Wirtschaftsabschwungs ein Einnahmeloch von 440 Millionen Euro. Das Einnahmerisiko liegt allerdings dann nicht mehr bei den Krankenkassen, sondern durch den Gesundheitsfonds beim Bund und so hatte eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministerium denn auch versichert, dass die Kassen bekommen auf jeden Fall ihr Geld erhalten würden. Es wird also spannend im kommenden Jahr, wie sich der Fonds bewährt und in welche Richtung sich die Beiträge bewegen werden. Einen guten Rutsch ...
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