Teure Krankenkassen
Eine aktuelle Studie des Marktforschungs- und Beratungsinstituts psychonomics AG, bei der tausend Versicherte zwischen 16 und 65 Jahren der gesetzlichen Krankenkassen zum Gesundheitsfonds und zur Wechselbereitschaft befragt wurden zeigt, dass das Abwanderungsrisiko von zur Zeit 4-6 Prozent bei "teure", d.h. Zuschläge zum Einheitstarif erhebende Kassen um ein Mehrfaches ansteigen werden wird.
So würde zum Beispiel ein monatlicher Aufschlag von 8 Euro gegenüber einer anderen Kasse mit einem Einheitsbetrag die Bereitschaft verdreifachen heißt es heute in der Meldung von psychonomic.
So könne der von Ministerin von der Leyen empfohlene Wechsel teurer Krankenkassen durchaus größere Ausmaße annehmen.
Am größten sei die Neigung zum Wechsel, eine zukünftigen finanziellen Benachteiligung im neu-regulierten GKV-Markt vorrausgesetzt bei Innungskrankenkassenmitgliedern.
Am attraktivsten wurden mit 56% die Krankenkassen angesehen, die mögliche Überschüsse in Form von Prämien die Versicherungsnehmer ausschütten, aber auch zusätzliche Versicherungsleistungen waren für viele (44%) attraktiv.

Tom
09 Sep 08 um 17:36
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